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Aktive Mitarbeit im Roten Kreuz...

1980 - Heute

Gegen Ende der 80-er Jahre professionalisiert sich der Rettungsdienst zusehends. Neues Gerät hält in den Rettungswagen Einzug. So rollt die erste "Roll-in-Trage", eine Krankentrage mit Fahrgestell, in Stetten a.k.M. Wie von Beginn an, wird der Dienst auf dem Rettungswagen ehrenamtlich durchgeführt. Fast alle Mitarbeiter verfügen mittlerweile über die Qualifikation als Rettungssanitäter oder Rettungshelfer. Einzelne können sogar aufgrund des gerade in Kraft getretenen Rettungsassistentengesetzes ihre Anerkennung als Rettungsassistent beantragen.

In der Nachbargemeine Schwenningen bildete sich 1989 ein neuer Ortsverein des DRK. Die Schwenninger übernahmen ihr gesamtes Gemeindegebiet und boten die Leistungen des Roten Kreuzes an.

Wegen personeller Nöte musste sich der Ortsverein Schwenningen schon zehn Jahre nach seiner Gründung wieder auflösen. Ein Teil der aktiven und fast alle fördernden Mitglieder führte die Mitgliedschaft im Ortsverein Stetten a.k.M. weiter. Dieser war nunmehr wieder für die Gemeinde Schwenningen zuständig und führt deshalb mit Inkraftsetzung der neuen Satzung 2002 den Doppelnamen Stetten a.k.M./ Schwenningen.

Kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts ändern sich die gesetzlichen Vorgaben im Rettungsdienst abermals. Dem Ortsverein ist es jetzt nicht mehr möglich, den Rettungsdienst weiter zu betreiben. Langsam aber sicher zeichnete sich die Übergabe des Dienstes an den Kreisverband Sigmaringen ab, der stufenweise ab 1999 mit hauptamtlichen Personal den Dienst übernahm.

Mit dem Ende dieser Übergangszeit 2001 endete auch die Ära der ehrenamtlichen Rettung in Stetten a.k.M. Wir gehören aber damit zu den Ortsvereinen, die sich mit am längsten im Rettungsdienst behaupten konnten. Gesetzliche Anforderungen an Personal und Material, aber auch die zunehmende Belastung der hier eingesetzten Ehrenamtlichen ließen keine andere Wahl. Denn als "Krankenwagenfahrer" konnte man die Frauen und Männer vom Rettungswagen schon lange nicht mehr bezeichnen. Fast alle sind der Rettung aber treu geblieben und tun noch heute ihren Dienst, immer noch ehrenamtlich aber jetzt von der Rettungswache aus die sich jetzt auch im Gemeindehaus befindet.

Auch die Ausstattung der Bereitschaft hat sich die vergangenen Jahre den Erfordernissen angepasst. Neben einem Betreuungsanhänger mit Zelt und Stromerzeuger sind ein Einsatzfahrzeug und medizinische Geräte dazugekommen. Lesen sie mehr auf den Seiten zu Fuhrpark und Ausrüstung der Bereitschaft.

Im Jahr 2009 wurde die bis dahin direkt dem Kreisverband Sigmaringen unterstellte Bereitschaft Beuron eingegliedert. Es wurde wieder ein neuer Name notwendig: Ortsverein Heuberg - Donautal